| Zur Geschichte 1336 - 1939 |
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Etwa in der Zeit von 1820 - 1840 wurden auch die "Manschnower Loose" geschaffen. Die Loose sind eine neue rationelle Art landwirtschaftliche Betriebe zu erstellen, die nur im Oderbruch vorkommt. Der Bauer sollte nicht mehr lange, zeitraubende Wege zu seinen einzelnen Feldstücken, die in der gesamten Dorfgemarkung verteilt waren, und zu den gemeinschaftlichen Weide-, Wald- und Hütungsplätzen machen müssen, sondern er sollte sein Gehöft inmitten seiner Felder haben. Um das zu erreichen, legte man alle Bauern- und Kossätengrundstücke zusammen, vermaß sie an den neu angelegten Chausseen und in Neu Manschnow neu, und loste sie unter den Anspruchsberechtigten aus, daher "Loose". 1831 war es erstmals möglich einen Überblick über die Gewerbetreibenden außer den landwirtschaftlichen Betrieben zu erhalten. Es wurden gezählt: 3 Schmiede, 1 Ziegelei, 3 Bäcker, 5 Schneider, 1 Schuhmacher, 7 Zimmerleute, 1 Tischler, 1 Maurer, 4 Webstühle (f. Leinen), 3 Viktualienhändler, 1 Krämer, 2 Krüge, 1 Gasthof, 1 Wassermühle, 1 Windmühle, 1 Ölmühle, 30 männliche und 20 weibliche Dienstboten. Manschnow entwickelte sich, dank seiner verbesserten strukturellen Situation, gut. 1840 war die Zahl der Wohngebäude gegenüber 1816, um 70 % auf 102 und die der Einwohner um über 50 % auf 685 gestiegen. Gewiß noch eine kleine Zahl, doch zu dieser Zeit zählte das ganze Brandenburg nur 1,6 Mio und Berlin hatte (einschl. 16.000 Mann Garnision) ganze 248.000 Einwohner. Die Gemeinde wuchs und so wurde die Kirche, sicher eine alte Holzkirche, von der bereits 1573 die Rede war, zu klein und mußte vergrößert und erneuert werden. Etwa um 1840 entstand der im Kriege zerstörte Bau. Der Kirchhof lag - wie früher üblich - an der Kirche, zwischen dem Schulgebäude der 1. Klasse (Lehrer Apelt, später Bülow) und der Kirche. Es ist anzunehmen, dass auch der Kirchhof nicht mehr ausreichte und um etwa 1860 - 1870 an seine jetzige Stelle an der Friedhofstraße verlegt werden musste. Die Bauplätze um den Dorfkern (Dorfaue) und in der Dorfstraße (später Hauptstraße) waren knapp geworden und so wich man auf den Weg "Kirche-Frankfurter Chaussee" aus. Es entstand das "Neudorf". Artikel zitieren
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