| Küstriner Vorland kurz vor dem Beitritt Polens zum Schengener Abkommen |
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Ein wichtiger Aspekt wird in den Diskussionen und Zukunftsvisionen aber oft außer Acht gelassen. Mit dem Wegfall der Grenzkontrollen wird auch der Straßenverkehr erheblich zunehmen. Und dabei sind es nicht einmal die "normalen Reisenden" mit ihren PKW, sondern vor allem der bisher in unserer Region nur am Rande wahrgenommene Schwerlastverkehr, der den Anwohnern und Kommunalpolitikern noch manche Sorgenfalte bescheren könnte. Mit dem Zeitpunkt des "Schengenbeitritts" fallen auch die Gewichtsbeschränkungen für LKWs weg. Das bedeutet, dass sich neben der üblichen Blechkarawane auch tonnenschwere Brummis durch die Orte wälzen werden. Wie aber ist die Gemeinde Küstriner Vorland auf diesen Umstand vorbereitet? Die Umgehungsstraße, um deren Bau die Manschnower und Küstrin-Kietzer seit Mitte der Neunziger Jahre kämpften, wird hoffentlich in Betrieb genommen werden, ehe an der Grenze die Schlagbäume endgültig hochgehen. Es ist sicher nicht nur für mich unverständlich, dass die Umgehungsstraße erst hinter Manschnow beginnt. Viele Manschnower, welche direkt an der B1 wohnen, können sich sicher noch an die Jahre nach der Eröffnung des Grenzübergangs Küstrin-Kietz errinnern, als die mit Schrott beladenen Laffettenfahrzeuge nachts durch ihren Ort rasten. Man stelle sich das ganze jetzt mit LKWs vor. Auch längere Staus an der Ampelkreuzung dürften dann an der Tagesordnung sein. Sicher, man sollte die Zukunft nicht nur negatifv sehen. Trotzdem ist zu befürchten, dass Manschnow und seinen Einwohnern noch einiges an Belastungen bevorsteht. Uwe Bräuning |
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Europa steht erneut vor Veränderungen , die auch unsere Heimatregion direkt betreffen. Ein knappes Jahr trennt uns noch von dem Beitritt Polens zur Gemeinschaft der so genannten "Schengener Staaten". Viele sehen diesem Aspekt schon seit Längerem aus den unterschiedlichsten Gründen mit gemischten Gefühlen entgegen. Sei es der Bundespolizist, der um seinen Dienstort zittert oder die Bürger in den Grenzorten, die sich vor der möglicherweise ansteigenden Kriminalität fürchten. 