| Erstes Wiedersehen nach 53 Jahren |
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Das erste Treffen nach 53 Jahren. Wiedersehen sind etwas Schönes. Andererseits sind sie auch immer ein bisschen schmerzhaft, weil jedem deutlich vor Augen geführt wird, wie alt man ist. Vielleicht war das der Grund, warum sich bis vor einiger Zeit niemand Gedanken gemacht hatte, ein Klassentreffen zu organisieren, obwohl ein Wiedersehen genau nach 50 Jahren auch schon ein Grund gewesen wäre. Klassenfoto der Klasse 8 im Schulentlassungsjahr am 21.06.1951 (Klasse nicht vollzählig, es fehlen viele Jungen) Im September 2004 war es dann nach langem Anlauf endlich soweit. Ein erstes Treffen war geplant, Zeit wurde es allemal. Als sich alle SchülerInnen zum letzten Mal sahen, waren sie der Entlassungsjahrgang 1951 der Volksschule Manschnow. Jetzt beim ersten Treffen nach etwas mehr als einem halben Jahrhundert haben sie sich erst wiedergesehen. Und der eine oder andere hatte sicherlich Probleme, sich in den Gesichtern derer zurecht zu finden, die er seither nicht mehr gesehen hatte.
Im Jahr 2001 anlässlich der "Goldenen Konfirmation" entstand der Wunsch nach einem Klassentreffen. Nun wurde dieser am 18. September 2004 endlich Wirklichkeit. Treffpunkt war das Gasthaus Wagner in Golzow, von allen noch gut in Erinnerung. Immerhin kamen 21 Ehemalige der 8. Klasse Abgangsjahrgang 1951. Sie sind jetzt über ganz Deutschland verteilt. Die weiteste Reise führte von Augsburg nach Golzow. Nach kurzen einleitenden Worten von Herrn Dr. Karl-Heinz Nitschke berichtete jeder über seine letzten fünzig Jahre. Dies war eine gute Einstimmung auf die folgenden vielstimmigen Unterhaltungen. Leider konnte kein Lehrer teilnehmen. Unser guter Klassenlehrer Herr Strehlau, der seit 1951 aus politischen Gründen nicht mehr unterrichten konnte, war leider krank. Verbindung halten wir noch mit Herrn Kimmel (jetzt wohnhaft in Dresden) und Herrn Brücksken.
Am 14. Oktober 2006 trafen sich die Schulabgänger von 1951 zum zweiten Klassentreffen, wieder im bewährten Gasthaus Wagner in Golzow. Das Wiedersehen war wie beim ersten Treffen vor drei Jahren genauso herzlich und kurzweilig. Die Stunden vergingen wieder viel zu schnell. Die meisten Anreisenden kamen aus der näheren Umgebung, aber auch Penkuner, Berliner und Rostocker waren vertreten. Leider waren einige Ehemalige durch Krankheit und Reisen verhindert, so dass wir uns diesmal leider nur im kleineren Kreis von dreizehn Ehemaligen trafen (mit Angehörigen über 20 Personen). Dies hatte jedoch auch seine Vorteile, konnten die Gespräche untereinander doch intensiver geführt werden. Die Neugier ist auch mit 70 Jahren groß. So vergingen die sechs bis sieben unterhaltsamen Stunden viel zu schnell. Allen hatte es vorzüglich gefallen, so dass wir uns in drei Jahren an gleicher Stelle wieder treffen wollen. Auf dem Gruppenbild fehlt leider Marianne Grund. Artikel zitieren
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