| Die Kirche |
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Die Kirche, für die Vorgängerbauten anzunehmen sind, war ein unverputzter einschiffiger Backsteinbau aus dem Jahre 1849 mit Westturm. Der mit Emporeneinbauten versehene Kirchsaal von nicht geringer Abmessung war im Inneren flachgedeckt. Zur Ausstattung gehörte eine reichgeschnitzte, buntbemalte hölzerne Taufe vom Anfang des 18. Jahrhundert, ein aus Silber vergoldeter Kelch von 1562, eine Patene (Behälter zur Aufnahme des Weihbrotes), die Oblatendose von 1695 und ein Zinnkelch. Zur Kirche gehörten 3 Glocken; erhalten blieb die von 1670, eine Glocke von 1848 ist 1942 oder bereits 1917 zur Ablieferung gelangt, die Glocke von 1857 ist 1917 abgeliefert worden. Die neue Glocke ist von 1954. Durch Kriegszerstörungen im Frühjahr 1945 wurde die Kirche stark beschädigt, doch blieben wesentliche Gebäudeteile, wie die Umfassungsmauern erhalten. Der schwer beschädigte Turm musste teilweise abgetragen werden. Der östliche Teil der Umfassungsmauern mit dem Giebel wurde in voller Höhe belassen. An denselben ist in der Nachkriegszeit auf dem Grundriß der alten Kirche ein wesentlich verkleinerter Kirchenneubau mit einem bescheidenen Turm angefügt worden. Bild 2 "Ruine der Kirche von Südosten nach dem ersten Abschnitt des Wiederaufbaus, 50er Jahre" Manschnow liegt am Straßenkreuz der ehemaligen Reichsstraße 1 (jetzt Bundesstraße und Europa- straße), nach Osten erreicht man auf dieser Straße das alte Kietz und die frühere deutsche Stadt Küstrin (seit 1945 Kostrzyn in der Republik Polen). In Kietz (seit dem 03.10.91 wieder Küstrin-Kietz) dient das frühere Wohnhaus des Superintendanten von Küstrin als Kirchsaal für die Gemeinde. Manschnow und Kietz gehören zum Evangelischen Pfarramt Gorgast". Bild 3 Kirche im Jahre 2002 Mit freundl. Genehmigung von Pfarrer Rieger i.R. aus Lebus (Text und Bild 2 aus: Kirchen im Oderbruch, Hans-Georg Rieger und Günther-Alexander Wittich, im Namen des Heimatkreises Lebus, 1992 / Ruine der Kirche von Südosten nach dem ersten Abschnitt des Wiederaufbaus, 50er Jahre) Artikel zitieren
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Durch Kriegszerstörungen im Frühjahr 1945 wurde die Kirche stark beschädigt, doch blieben wesentliche Gebäudeteile, wie die Umfassungsmauern erhalten. Der schwer beschädigte Turm musste teilweise abgetragen werden. Der östliche Teil der Umfassungsmauern mit dem Giebel wurde in voller Höhe belassen. An denselben ist in der Nachkriegszeit auf dem Grundriß der alten Kirche ein wesentlich verkleinerter Kirchenneubau mit einem bescheidenen Turm angefügt worden.
Manschnow liegt am Straßenkreuz der ehemaligen Reichsstraße 1 (jetzt Bundesstraße und Europa- 
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