| Chronik Anhang / Zweiter Weltkrieg |
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Orignal-Auszüge aus Tagesmeldungen des Oberkommandanten der Heeresgruppe Weichsel (Chef des General-Stabes) zum Raum Manschnow 19.03.1945 Bei der 9. Armee wurden das Heranführen von Verstärkungen aus dem Raum Sonnenburg nach Göritz beobachtet und Bereitstellungen im Raum MANSCHNOW (südwestlich Küstrin) durch Feuerzusammenfassung eigener Artillerie zerschlagen. Beides lässt darauf schliessen, dass beim Feind die alte Absicht, den Eckpfeiler Küstrin aus der Abwehrfront herauszubrechen, noch besteht. Mit einem balidgen Wiederaufleben der Kampfhandlungen in diesem Raum ist zu rechnen. 21.03.1945 Eigene Artillerie bekämpfte Feindbewegungen und Artilleriestellungen bei Rathstock, Manschnow und südlich Kietz mit guter Wirkung. Außerdem wurde Bekämpfung der Brücken und Brückbauarbeiten fortgesetzt. 22.03.1945 Während es im Abschnitt der Division "Döberitz" und am rechten Flügel gelang, die Feindangriffe in harten Kämpfen abzuwehren, durchbrach der Feind nach 1 1/2-stündiger stärkster Artilleriefeuervorbereitung unter rollendem Schlachtfliegereinsatz mit insgesamt 100 Panzern die eigene Front nordwestlich MANSCHNOW und bei Genschmar. Die Panzerspitzen der beiden Angriffskeile drangen bis zum Ostrand Golzow vor und wurden dort von eigenen Panzerkräften im Gegenangriff zum Stehen gebracht. Im Schwerpunkt der heutigen Angriffe trat der Feind mit etwa zwei Divisionen, von über 40 Panzern unterstützt, im Abschnitt der Division "Döberitz" auf Sachsendorf - Alt-Tucheband und entlang der Straße MANSCHNOW-Seelow auf. Gleichzeitig griffen unter stärkster Feuerunterstützung der Artillerie vier sowjetische Divisionen, von zahlreichen Panzern begleitet, aus Raum MANSCHNOW nach Nordwesten und von Osten und Nordosten auf Genschmar an. 23.03.1945 Nach bisherigen Feststellungen hat der Feind den Angriff aus dem Raum MANSCHNOW und Genschmar mit 9 Schützendivisionen der 8. Garde-Armee und 5. Stossarmee sowie mit ein Panzerkorps, ein Sturmgeschützregiment und ein selbständiges Panzerregiment geführt. Dieser Kräfteeinsatz unterstreicht die Bedeutung des feindlichen Durchbruchsversuches, um die Höhenstufe beiderseits Seelow zu besetzen. 03.04.1945 (Beitrag Stabsoffizier für Artillerie, Ergänzung zur Tagesmeldung) Besondere Beobachtungen: Im Raum Reitwein-Rathstock-MANSCHNOW-Oderdamm-Kietz etwa 500 LKW, 150 bespannte Fahrzeuge, 100 PKW und 300 Mann mit Vorzugsrichtung Süden. Insgesamt 15 Panzer und 6 mot. Geschütze nach Norden, ebenso viele mot. Geschütze nach Süden. Im Raum Lebuser Loose stärkerer mot.- und Bespannverkehr, darunter 9 Panzer in Richtung Oder. Artikel zitieren
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