| Chronik Anhang / Oderhochwasser im Frühjahr 1947 |
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Zwei Augenzeugen berichteten: "Am 22. März 1947 bereits schwappte das Wasser bei Manschnow in kurzer Zeit über die Deichkrone und hat zwei großzügige Abschnitte des Deiches ausgespült." "Die Gewalt der einströmenden Wassermassen war zuerst sehr stark, so dass sogar ein 250 t Baukahn der Wasserstraßenverwaltung durch eine der Lücken mitgerissen und bis in die Gegend von Neu Manschnow geschwemmt wurde. Etwa 80 bis 90.000 cbm Erde wurden ausgewaschen und auf die angrenzenden Ländereien gespült. Nach Schätzung der damaligen Wasserspezialisten flossen durch beide Bruchstellen in den ersten Tagen pro Sekunde ca. 800 cbm Wasser, auf die Wasserführung der Oder gerechnet etwa 2/3 des gesamten Stromes. Nachdem die erste Wucht der aufgestauten Wassermenge nachgelassen hatte, bewegte sich die Flut langsam vorwärts ins Bruch hinein, wobei drei Hauptrichtungen erkennbar waren: 1. Manschnow - Gorgast zuerst in nördl. Richtung parallel der Oder, nach Westen abbiegend. 2. Über Manschnow - Gorgast dem Lauf der alten Oder folgend. 3. In Richtung Westrand des Oderbruchs östlich der Linie Rathstock -Sachsendorf. Alle drei Strömungen folgten den Richtungen der frühreren großen Abzugsgräben des Oderbruches und flossen auf die Enge bei Wriezen." Artikel zitieren
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