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1770 Eine der größten Überflutungskatastrophen des Oderbruchs, der Damm bricht an 37 Stellen.
1771 Da die Mühle beim Bau nicht fest genug gegründet war, konnte das Hochwasser bald Schäden anrichten. Die Mühle wurde abgerissen und neu erbaut.
1775 MANSCHNENOW
ab 1787 Die Poststraße führte über Müncheberg, Diedersdorf, Sachsendorf, Manschnow nach Küstrin. Nach der Trockenlegung des Oderbruchs nahm die Post einen kürzeren Weg über Seelow, Alt Tucheband, Manschnow nach Kietz, aber immer noch auf nur unzureichend befestigtem Wege.
1801 Dorf und Amtsvorwerk, 5 Halbbauern, 18 Ganzkossäten, 23 Einlieger, Schmiede, Krug, entfernt liegende Wasser- und Windmühle, liegt an dem Manschnower Strom der Oder.
31.10.1806 Bei MANSCHNOW kam es zu einem Gefecht zwischen einer Husarenpatrouille aus der Festung Küstrin und einer Vorhut der Grande Armee Napoleons.
1806 - 1814 Ganz besonders zu leiden hatten die Bewohner von Manschnow und Gorgast, als sich Küstrin zu dieser Zeit in den Händen der Franzosen befand. Napoleons Truppen hatten den Bauern wiederholt alles weggenommen und gelegentlich gingen bei solchen Unfällen Bauerngehöfte in Flammen auf.
1816 Insgesamt 33 spannfähige bäuerliche Vollerwerbsbetriebe mit insgesamt 744 ha.
1817 - 1819 / 1819 - 1833 Straße von Müncheberg, Seelow nach Kietz und Küstrin wird begradigt und befestigt (die heutige B 1 entsteht) Kurz darauf folgte von Manschnow eine Abzweigung nach Frankfurt (0der). Mit dem Ausbau der heute noch vorhandenen Alleen wird begonnen.
1831 3 Bäcker (1 Gehilfe bzw. Lehrling), 1 Schuhmacher, 5 Schneider, 6 Zimmer- leute (Gehilfen bzw. Lehrlinge), 1 Tischler, 1 Maurer (Gehilfe bzw. Lehrling),3 Schmiede (1 Gehilfe bzw. Lehrling), 1 Wassermühle, 1 Windmühle,3 Webstühle in Leinen, 3 Viktualienhändler, 1 herumziehender Krämer,1 Gasthof, 1 Krug, 16 männl. und 13 weibl. Dienstboten
1832 Anlegung Odervorflut
1840 1 Wassermühle und 1 Chausseehaus, 76 Wohngebäuden; es leben bereits 685 Menschen im Ort. Die Schule war noch einklassig und Herr Lehrer Apelt unterrichtete bis zu 80 Kinder.
1864 4 Ziegeleien, 2 Wind- und 1 Roßmühle,1 Chausseegeldeinnehmerhaus und 53 ausgebauten Gehöften,113 Wohn-, 12 gewerblichen und 95 steuerfreien Gebäuden
ab 1873 MANSCHNOW (heutige Schreibweise)
1882 Bauern und Kossäten haben als gemeinschaftlichen Besitz die Dorfaue und die lte Oder nebst den angrenzenden Wiesengrundstücken, gesamt 2.321 Morgen.
Der Gorgaster Bauer Paul Weber verkaufte sein an Manschnow angrenzendes Ackerland an das Deutsche Reich.
1883 - 1889 Bau und Fertigstellung vom Fort Gorgast
1890 Brauerei, A. Jäckel
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