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Eine kleine Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Manschnow von der Gründung bis Heute
 In den ersten Jahren stand der Manschnower Feuerwehr nur eine Handdruckspritze mit Pferdebespannung zur Verfügungung. Später kam ein Tragkraftspritzenanhänger (TSA) dazu.
Bild 1 Handdruckspritze mit Pferdebespannung (Baujahr ca. 1890)
Im Jahre 1963 wurde als erstes Feuerwehrfahrzeug ein LF 8 ROBUR, welches der Freiwilligen Feuerwehr bis ca. 1983 als Einsatzfahrzeug diente, eingesetzt. Als den Kameraden damals das Fahrzeug zur Verfügung gestellt wurde, reichte das kleine Spritzenhaus in der Kirchstraße nicht mehr aus. Entweder stand der LF 8 bei Familie Freymuth auf dem Grundstück oder an der Mühle, was jedoch keine Lösung von Dauer war. Es musste ein neues, größeres Spritzenhaus her, schon aus dem Grunde der Unterbringung des Löschfahrzeuges. Also begannen die Kameraden, wie schon erwähnt, in mühevoller Kleinarbeit, in Eigenleistung nach Feierabend ein neues Spritzenhaus in der Friedenstraße zu bauen, welches damals mit einer Prämie von 150,00 Mark belohnt wurde.
Die Ausbildung der Kameraden erfolgte damals auf militärische Basis, so herrschte ein rauher Kommandoton und die eigentliche freiwillige Arbeit forderte so manchen Kamerad. Nach ca. 1961, der Zeit des Mauerbaus, herrschte plötzlich ein Notstand an Feuerwehrleuten. Kurze Zeit später war bereits wieder vom Gegenteil die Rede. Es wurden den Männern im Dorf Einladungen geschickt und um Mitgliedschaft geworben. Männer, die der Wehr dann beigetreten waren, wurden nicht zu den Kampfgruppen eingezogen, was ihnen damals sicher die angenehmere Alternative war.
Bild 2 LF 8 ROBUR (Einsatz bis ca. 1983)
Schon damals war die Feuerwehr sehr engagiert im Dorf. Wenn jemand um Hilfe bat, brauchte nie lange gebettelt zu werden. Beispielsweise half die Feuerwehr beim Wiederaufbau des Sprungturmes an der Padde, welcher 1945 beim Hochwasser völlig zerstört wurde. Auch bei Veranstaltungen wurde bei den Vorbereitungen und der Durchführung geholfen. Damals wie in der heutigen Zeit. Dazu gehört auch, auf die Wünsche der kleinen Sprösslinge einzugehen.
Damals führte die Freiwillige Feuerwehr mindestens 1 x im Jahr Brandschutzkontrollen in jedem einzelnen Haushalt durch, um die dortige Sicherheit zu gewährleisten, was jedoch nach der Wende eingestellt wurde. Auch haben sich zur damaligen Zeit einmal im Jahr die Gruppenführer mit der "Leitung" zusamengesetzt, um über Sicherheit, Probleme und Fragen, in den einzelnen Wehren diskutieren zu können. Kameraden der einzelnen Wehren trafen sich in den 80-iger Jahren jährlich zu einem zweitägigen Lehrgang in Gusow. Abends saß man in geselliger Runde zusammen.
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